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Thema: Thema "Ganztagsschulen" wird demnächst im "wirbelwind" aufgegriffen.

  1. #1

    Standard Thema "Ganztagsschulen" wird demnächst im "wirbelwind" aufgegriffen.

    Guten Morgen,
    die Redaktion unseres Familienmagazins "wirbelwind" berichtet demnächst über Ganztagsschulen und ist interessiert an Ihren Erfahrungen. Fühlen sich Ihre Kinder wohl? Seid Sie zufrieden mit dem Unterricht, mit den Zusatzangeboten, mit der Betreuung etc.? Wir freuen uns auf Ihre Mails
    an:

    redaktion@wirbelwind-magazin.de.

    Unter allen, die uns bis 13. Februar schreiben, verlosen wir ein JAKO-O Gern-Lern-Buch!
    Freundliche Grüße aus Bad Rodach
    Michael

  2. #2

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    Standard Skeptisch!

    Ich habe zwar keine persönlichen Erfahrungen mit Ganztagsschulen (nur aus zweiter Hand), stehe dem ganzen aber skeptisch gegenüber. Vor allem weil wie ich finde in letzter Zeit wenig sinnvolles zum Wohle für die Kinder für die Schulen beschlossen wurde - alles schnell schnell ohne genauer über die Bedürfnisse der Kinder nachzudenken.

    Meine Erfahrungen aus zweiter Hand sind, dass 1 Kind aus einer Klasse nach dem Übertritt seine ganzen Freunde "verloren" hat, da er keine Zeit mehr für sie hatte. Ausserdem wollte dieses Kind nach 1 Jahr wieder in eine "normale" Klasse, da es keine Zeit mehr für sich selber fand ...

    Warum ich skeptisch bin: meine Kinder brauchen z.B. immer wieder Zeit für sich, z.B. zum lesen, Musik hören, malen, usw. - und zwar alleine im Zimmer. Und meistens gleich nach der Schule so ca. 1/2 - 1 Stunde - um runterzukommen, verarbeiten, Kräfte sammeln. Ist so etwas in einer Ganztagsschule möglich?

    Welche Freizeitangebote werden angeboten? Eine Ganztagsschule kann unmöglich z.B. sämtliche Musikinstrumente-Stunden anbieten, die die Kinder gerne hätte. Müssen dann z.B. alle Blockflöte und Gitarre lernen? Sind solche Angebote überhaupt möglich? Wann haben die Kinder noch Zeit etwas für Ihre Hobbys zu tun (Instrument üben)? Geht diese Kultur dann den Bach runter?

    Sportarten: sehe ich das gleiche Problem. "Randsportarten" können nicht abgedeckt werden. Meine Tochter hat sich z.B. für eine Sportart entschieden, die nicht ungewöhnlich ist, aber keinen Massenzulauf hat. Bei dieser Sportart kann und will sie momentan 3-4 x die Woche ins Training, jeweils ab ca. 18 Uhr. Mit einer Ganztagsschule kann sie das denke ich vergessen, weil das aus meiner Sicht Stress pur bedeuten würde.
    Was passiert also dann mit unseren Sportvereinen?

    Hat man dann nur noch die Freunde, die in die gleiche Schule gehen? Geht der Kontakt zu den Freunden, die in andere Schulen gehen dann verloren?

    Was ist bei den reinen Mädchen-/Jungenschulen? Der Kontakt zum anderen Geschlecht wird da ja dann mehr oder weniger komplett unterbrochen.

    Probleme: was ist, wenn ein Kind mal ein Problem hat, über das es mit jemandem reden will. Meine Kinder kommen schon desöfteren mal nachhause und brauchen dann jemanden zum ausreden, sei weil ihnen selber etwas passiert ist oder jemandem anderen. Hat man abends die Zeit noch sich mit dem allen zun beschäftigen?

    Dann denke ich, je älter sie werden umso mehr haben sie bestimmte Vorlieben für die Hausaufgaben - ich konnte mein z.B. irgendwann am besten Abends machen. D.h. die Kinder müssen dann Hausaufgaben machen, wenn es angeordnet wird - tut das gut?

    Verlernen die Kinder dann nicht auch in gewisser Weise selber Entscheidungen für sich zu treffen, da sie ja von klein auf ihren Tagesablauf festgelegt bekommen?

    Was ist mit den Werten, die ich für wichtig halte - habe ich da dann überhaupt noch eine Chance? Welchen Einfluss habe ich dann noch auf mein Kind, wenn es in die Pubertät kommt? Ich glaube selbst wenn sie da manchmal unausstehlich sind brauchen sie ihre Mama öfter als man glaubt ... und auch ihre Ruhe ...

    Hört sich vielleicht krass an, aber ich mache mir da schon so meine Gedanken, auch wenn sie vielleicht blöd klingen.

    Bitte jetzt nicht falsch verstehen: Die Ganztagsschulen sind doch hauptsächlich dafür da um gerade Eltern die Möglichkeit zu geben wieder arbeiten gehen zu können. Ob das Konzept für die Kinder gemacht und angepasst ist, darüber denkt doch momentan keiner so richtig nach - hauptsache die Kinder sind irgendwo untergebracht - egal wie (Ausnahmen bestätigen die Regel :-)) Ich weiss auch, dass man es nie allen recht machen kann, aber das was bisher an das Ohr des Normalbürgers gelangt ist ziemlich wischi waschi und momentan könnte ich mir nicht vorstellen, meine Kinder guten Gewissens in eine Ganztagsschule zu geben. Und ich glaube, wenn man sich mit dem zufrieden gibt, was einem da momentan angeboten wird dann wird es danach nie wieder besser, sondern nur immer noch schlechter ... ähnlich wie das zusammenlegen von Klassen (z.B. 1. und 2.), dass ja den Kindern angeblich was bringen soll (generell ja eine gute Idee), aber ganz ehrlich doch nur eine Lehrereinsparmethode ist ... zumindest auf den Dörfern ...

    Das Argument "in anderen Ländern funktioniert es ja auch" zählt für mich nicht, weil es immer eine Sache ist, WIE es gemacht wird und nicht ob es das da gibt.

    Unser Gymi hat übrigends eine wie ich finde tolle und durchdachte "Nachmittagsbetreuung" bis ca. 16.30. Aber auch hier fehlt mir wie gesagt hauptsächlich die Möglichkeit für ein Kind runter zu kommen ...

    Ich bin generell immer für Veränderungen - wenn sie sinnvoll und durchdacht sind - und ganz ehrlich, da habe ich momentan keinerlei Vertrauen an die Macher.

    Meine Kiddys sind übrigends 9 und 12 und wir sind aus Bayern - und die Erfahrungen, die die beiden bis jetzt in unserem Schulsystem gemacht haben haben mich gelehrt Neuerungen skeptisch gegenüber zu stehen ...

  3. #3

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    Standard

    Ich kann nun (mit 2 Kindern auf insgesamt 6 Jahre "Ganztagsschule" zurückblicken und mag dir gerne mal ein paar Antworten, Denkanstöße anbieten, die jedoch subjektiv für unsere Schule sind und kein generelles Schulkonzept vertreten.
    Vorab: Unsere Schule fährt ein offenes Modell, wobei es verschiedene Varianten gibt. Regulären Unterricht gibt es am Nachmittag nicht. Daher kann das Kind an 4 Tagen auch direkt nach Schulschluß nach Hause, nur ein Nachmittagsangebot zählt als "Ergänzungsstunde" und muß somit besucht werden. Nur ca. 10% (also 1-2 Kinder pro "Klasse" - jedoch gibt es bei uns auch keine Klassen, aber das ist hier nicht Thema ...) nehmen nicht an der Ganztagsschule teil. Die zweite Möglichkeit ist ein kostenpflichtiges "dazubuchen" von 10 Betreuungsstunden (Hort, geringe Kosten, einkommens- und kinderzahlabhängig). Diese umfassen dann ein weiteres Angebot, Mittagessenbetreuung (kostenpflichtig, aber bei unserem Anbieter lecker) sowie die Hausaufgabenbetreuung. Das ergibt dann eine Betreuungszeit bis ca. 15.00 - 15.30 Uhr täglich. Und es wird von den meisten genutzt. Wobei die Zeit flexibel ist, also man kann Kind auch Freitag nach dem Unterricht holen und dafür Mittwochs bis 17.00 Uhr bleiben ...
    Die dritte Variante bietet darüber hinaus weitere Angebote sowie viel freies Spiel und Betreuung bis 17.30 Uhr. Eine Betreuung ab 6.30 Uhr ist ebenfalls möglich.

    Zitat Zitat von schildi Beitrag anzeigen
    Meine Erfahrungen aus zweiter Hand sind, dass 1 Kind aus einer Klasse nach dem Übertritt seine ganzen Freunde "verloren" hat, da er keine Zeit mehr für sie hatte.

    Das ist hier also abhängig davon, welche Modelle die anderen gewählt haben ... und wie lange die Kinder verpflichtend bleiben müssen.

    Ausserdem wollte dieses Kind nach 1 Jahr wieder in eine "normale" Klasse, da es keine Zeit mehr für sich selber fand ...

    Das kommt halt auf die Umsetzung an.

    Warum ich skeptisch bin: meine Kinder brauchen z.B. immer wieder Zeit für sich, z.B. zum lesen, Musik hören, malen, usw. - und zwar alleine im Zimmer. Und meistens gleich nach der Schule so ca. 1/2 - 1 Stunde - um runterzukommen, verarbeiten, Kräfte sammeln. Ist so etwas in einer Ganztagsschule möglich?

    Das ist abhängig davon, wie die Erzieherinnen auf die Kinder eingehen. Ruhephasen sind durchaus möglich, genau so wie "auspowern" (braucht mein Sohn), wirklich allein ist man nur selten, aber es gibt überall im Schulhaus Rückzugsmöglichkeiten (Leseecken), Ruheinseln da wird man nicht gestört ...

    Welche Freizeitangebote werden angeboten? Eine Ganztagsschule kann unmöglich z.B. sämtliche Musikinstrumente-Stunden anbieten, die die Kinder gerne hätte. Müssen dann z.B. alle Blockflöte und Gitarre lernen? Sind solche Angebote überhaupt möglich?

    Bei uns kommen die Lehrer einer Musikschule ins Haus, es gibt verschiedene Musikzimmer, u.a. einen Keyboardraum. Auch individuelle Vereinbarungen sind möglich. Die Preise sind ungefähr gleich zur städtischen Musikschule, ... (Im ersten Schulbesuchsjahr war die verbindliche Ergänzungsstunde ein Instrumentenkarussel (kostenfrei) - und die Bandbreite der Möglichkeiten war gigantisch ...)

    Wann haben die Kinder noch Zeit etwas für Ihre Hobbys zu tun (Instrument üben)? Geht diese Kultur dann den Bach runter?

    Freie Musikzimmer können außerhalb der Unterrichtszeiten genutzt werden (Klavier, Keyboard, Gitarre), Blasinstrumente haben die Kinder eher zuhause und üben dann abends (soweit ich weiß) ...

    Sportarten: sehe ich das gleiche Problem. "Randsportarten" können nicht abgedeckt werden. An den Sportarten wird noch probiert, üblich sind Ballsportarten und Turnen ...

    Meine Tochter hat sich z.B. für eine Sportart entschieden, die nicht ungewöhnlich ist, aber keinen Massenzulauf hat. Bei dieser Sportart kann und will sie momentan 3-4 x die Woche ins Training, jeweils ab ca. 18 Uhr. Mit einer Ganztagsschule kann sie das denke ich vergessen, weil das aus meiner Sicht Stress pur bedeuten würde.
    Einige Kinder haben sowas tatsächlich zusätzlich ...

    Was passiert also dann mit unseren Sportvereinen?

    Eine Idee ist, dass eben die Vereine in die Schule gehen bzw. die Kinder abholen ...

    Hat man dann nur noch die Freunde, die in die gleiche Schule gehen? Geht der Kontakt zu den Freunden, die in andere Schulen gehen dann verloren?

    Ja, der Kontakt zu den anderen Freunden reduziert sich schon ... Allerdings wenn die Ganztagsschule zum Wohngebiet gehört, sind da ja auch die ganzen Nachbarkinder ...

    Was ist bei den reinen Mädchen-/Jungenschulen? Der Kontakt zum anderen Geschlecht wird da ja dann mehr oder weniger komplett unterbrochen.

    Keine Ahnung ... ich kenne hier keine ...

    Probleme: was ist, wenn ein Kind mal ein Problem hat, über das es mit jemandem reden will. Meine Kinder kommen schon desöfteren mal nachhause und brauchen dann jemanden zum ausreden, sei weil ihnen selber etwas passiert ist oder jemandem anderen. Hat man abends die Zeit noch sich mit dem allen zun beschäftigen?

    Die Zeit muß man sich dann nehmen. Probleme werden bei uns ohnehin vorzugsweise abends / nachts gewälzt ... (Im günstigsten Fall findet Kind schon in der Schule eine Vertrauensperson.)

    Dann denke ich, je älter sie werden umso mehr haben sie bestimmte Vorlieben für die Hausaufgaben - ich konnte mein z.B. irgendwann am besten Abends machen. D.h. die Kinder müssen dann Hausaufgaben machen, wenn es angeordnet wird - tut das gut?

    Die "Hausaufgabenzimmer" haben Öffnungszeiten. (Nachteil: durchs Kommen und Gehen entsteht leicht Unruhe ...) Die Kinder planen (unter Anleitung) ihren Tag selbst. Dabei kommt es auch schon mal vor, dass ein Angebot vergessen wird ...

    Verlernen die Kinder dann nicht auch in gewisser Weise selber Entscheidungen für sich zu treffen, da sie ja von klein auf ihren Tagesablauf festgelegt bekommen?

    Je nach dem, wie die Schule das halt handhabt. Die Kinder haben einen Wochenplan, da sind feste Termine (wie Angebote) eingetragen, die Hausaufgaben (muss dann im Hausaufgabenzimmer unterschrieben werden) ... Die Kinder haben eine Tafel, an welcher sie vermerken, wo sie gerade sind ...

    Was ist mit den Werten, die ich für wichtig halte - habe ich da dann überhaupt noch eine Chance?

    Auch die christliche GS hier fährt ein Ganztagsmodell. Die Werte der Schule / der Erzieher und die eigenen sollten schon kompatibel sein ...

    Welchen Einfluss habe ich dann noch auf mein Kind, wenn es in die Pubertät kommt? Ich glaube selbst wenn sie da manchmal unausstehlich sind brauchen sie ihre Mama öfter als man glaubt ... und auch ihre Ruhe ...

    Hier geht es sicher um die Qualität der Zeit, die Eltern und Kinder haben, nicht um die Quantität ... und in einigen Bereichen kann die GTS schon entlasten ... Ist sicher von vielen Faktoren abhängig, nicht nur von der Schule ...

    Hört sich vielleicht krass an, aber ich mache mir da schon so meine Gedanken, auch wenn sie vielleicht blöd klingen.
    Als uns Eltern das Konzept vorgestellt wurde, waren auch viele skeptisch und einige haben sich auch für eine andere Schule entschieden. Ich für mich möchte gern die Freiheit haben, selbst zu entscheiden, was zu mir, zu dem Kind, zu uns als Familie passt. Wir haben das "Mittelmodell", das Kind fühlt sich wohl, ich habe nachmittags zuerst Zeit mit der Großen (die mittlerweile ein "normales" Gymnasium besucht), da gibt es ganz viel zu besprechen, erklären, abfragen, ... dann kommt der Mittlere heim (hat meist die HA fertig, muss nirgends mehr hin) ... und zuletzt hole ich die Kleine (gegen 16.00 Uhr, hat bis 2 geschlafen und mag nachmittags dann gerne noch was spielen) und wir haben die Zeit zusammen ... (ok, die Große geht oft eigene Wege ...)

    Bitte jetzt nicht falsch verstehen: Die Ganztagsschulen sind doch hauptsächlich dafür da um gerade Eltern die Möglichkeit zu geben wieder arbeiten gehen zu können.
    Ich arbeite zur Zeit nicht (im Sinne von Erwerbsarbeit, studiere nochmal Halbtags), nutze das Schulangebot dennoch ...

    Ob das Konzept für die Kinder gemacht und angepasst ist, darüber denkt doch momentan keiner so richtig nach - hauptsache die Kinder sind irgendwo untergebracht - egal wie (Ausnahmen bestätigen die Regel :-))
    "Bewahranstalten" gibts in Dtl. nimmer - glaub ich ...

    Ich weiss auch, dass man es nie allen recht machen kann,
    Hier halte ich eben die Wahlmöglichkeit wichtig, aufzwängen ließe ich mir sowas auch nur ungern ...

    aber das was bisher an das Ohr des Normalbürgers gelangt ist ziemlich wischi waschi
    Deshalb meine wirklich nur ansatzweise Beschreibung ...

    und momentan könnte ich mir nicht vorstellen, meine Kinder guten Gewissens in eine Ganztagsschule zu geben.
    Das ist ja auch ok, ohne Worte ...

    Und ich glaube, wenn man sich mit dem zufrieden gibt, was einem da momentan angeboten wird dann wird es danach nie wieder besser, sondern nur immer noch schlechter ... ähnlich wie das zusammenlegen von Klassen (z.B. 1. und 2.), dass ja den Kindern angeblich was bringen soll (generell ja eine gute Idee), aber ganz ehrlich doch nur eine Lehrereinsparmethode ist ... zumindest auf den Dörfern ...

    Bei uns wird jetzt mitten in der Stadt Modell 1-4 gefahren ... dafür wurden die Dorfschulen im Umland geschlossen. Ich hätte dem Modell auf dem Dorf, um den Kindern die weiten Wege zu ersparen, sofort zugestimmt ... (anderes, auch schwieriges Thema ...)

    Das Argument "in anderen Ländern funktioniert es ja auch" zählt für mich nicht, weil es immer eine Sache ist, WIE es gemacht wird und nicht ob es das da gibt.

    Mit dem "wie" bin ich hier im Prinzip zufrieden (klar, besser geht immer) ...

    Unser Gymi hat übrigends eine wie ich finde tolle und durchdachte "Nachmittagsbetreuung" bis ca. 16.30. Aber auch hier fehlt mir wie gesagt hauptsächlich die Möglichkeit für ein Kind runter zu kommen ...

    GTS haben hier nur die Grundschulen ... Vielleicht hast du ja Lust, mal genauer zu Schreiben, wie das umgesetzt wird? Ich fände es interessant ...

    Ich bin generell immer für Veränderungen - wenn sie sinnvoll und durchdacht sind - und ganz ehrlich, da habe ich momentan keinerlei Vertrauen an die Macher.

    Die Erdenker sind das eine, wichtiger sind diejenigen, die solche Konzepte dann umsetzen ... und den direkten Kontakt zu den Kindern haben ...

    Meine Kiddys sind übrigends 9 und 12 und wir sind aus Bayern - und die Erfahrungen, die die beiden bis jetzt in unserem Schulsystem gemacht haben haben mich gelehrt Neuerungen skeptisch gegenüber zu stehen ...
    Ja, die Ausprobierer haben es nicht leicht ... nicht alles funktioniert überall ... und ich bin in jedem Fall für die wissenschaftliche Begleitung solcher Modelle ...

    Wenn ihr' s bis hierhin geschafft habt: DANKE fürs Lesen!!!
    Geändert von ankesta (10.07.2012 um 10:55 Uhr) Grund: Richtigstellung in rot, die Rechtschreibung verbessere ich so ...

  4. #4

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    Standard Super :-)

    Super - vielen Dank für die tollen Insider-Infos. Die fehlen mir wie gesagt alle, deswegen waren es meine persönlichen Gedanken dazu

    Das einzige was mir spontan dazu einfällt - wegen der Sportvereine: an den Musikschulen sind bei uns meist Musiklehrer ganztags angestellt und somit sehe ich kein Problem das in einer Ganztagsschule umzusetzen.

    Die Vereine arbeiten bei uns ich würde mal sagen 99% Ehrenamtliche, die untertags einem Job nachgehen. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass das umsetzbar wird.

    Generell hört es sich bei euch sehr durchdacht an und mit so einem Modell könnte ich mich so auf den ersten Blick anfreunden. Vor allem die Flexibilität und damit die Möglichkeit für die Kinder das beste zu finden.

    Meine Befürchtungen gehen nur dahin, dass die Ganztagsschule "Pflicht" wird und die Kinder sich anpassen müssen, und nicht auf deren Bedürfnisse eingegangen wird (also auf Kinderbedürfnisse allgemein - dass es einzeln nicht geht, ist klar ...)

  5. #5

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    Standard

    Zitat Zitat von schildi Beitrag anzeigen
    Super - vielen Dank für die tollen Insider-Infos. Die fehlen mir wie gesagt alle, deswegen waren es meine persönlichen Gedanken dazu

    Gerne doch ...

    Das einzige was mir spontan dazu einfällt - wegen der Sportvereine: an den Musikschulen sind bei uns meist Musiklehrer ganztags angestellt und somit sehe ich kein Problem das in einer Ganztagsschule umzusetzen.
    Die Vereine arbeiten bei uns ich würde mal sagen 99% Ehrenamtliche, die untertags einem Job nachgehen. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass das umsetzbar wird.

    Vermutlich laufen die Sportangebote genau deshalb so schlecht ...

    Generell hört es sich bei euch sehr durchdacht an und mit so einem Modell könnte ich mich so auf den ersten Blick anfreunden. Vor allem die Flexibilität und damit die Möglichkeit für die Kinder das beste zu finden.

    Nun ja, es wird auch immer mal was Neues probiert ... einiges entwickelte sich erst über die Zeit ...

    Meine Befürchtungen gehen nur dahin, dass die Ganztagsschule "Pflicht" wird und die Kinder sich anpassen müssen, und nicht auf deren Bedürfnisse eingegangen wird (also auf Kinderbedürfnisse allgemein - dass es einzeln nicht geht, ist klar ...)


    Ich bin auf jeden Fall für Freiwilligkeit ... ich mag mit den Kindern auch mal die Freiheit haben, unter der Woche ins Schwimmbad zu fahren, o.ä. , andererseits sind die Kinder gut "aufgehoben". Vielleicht brauche ich die Ganztagsbetreuung auch nur an 1 oder 2 Tagen ...
    In geschlossenen GTS ist die verplichtende Zeit länger (bis 15.30 oder 16.00 Uhr) und auch oft täglich ... Da wird dann nach meiner Meinung stärker in die Familien "eingegriffen" ...
    Bis zu welchem Alter eine derartige Betreuung angenommen wird, muss auch erprobt werden...

  6. #6

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    Standard Bundesland?

    Was ich vergessen habe zu fragen (nur wenn du antworten willst)? Aus welchem Bundesland bist du?

  7. #7

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    Standard

    Zitat Zitat von schildi Beitrag anzeigen
    Was ich vergessen habe zu fragen (nur wenn du antworten willst)? Aus welchem Bundesland bist du?
    Schau mal nach links unter meinem "Namen" ...

  8. #8

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    Standard Dachte ich mir´s doch :-)

    Oh - wer lesen kann ist im Vorteil

    Aber das dachte ich mir fast - in eurer Ecke seid ihr zumindest uns Bayern glaube ich um einiges voraus - auch bei der Flexibilität und dem durchdachterem Angebot.

  9. #9

    Registriert seit
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    1

    Standard

    Aber das dachte ich mir fast - in eurer Ecke seid ihr zumindest uns Bayern glaube ich um einiges voraus - auch bei der Flexibilität und dem durchdachterem Angebot.

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