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Thema: War die Erziehung früher besser?

  1. #21
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    Darüber könnte man einen Roman schreiben. Man kann die Frage nicht mit ja oder nein beantworten. Die Erziehung heute und früher ist unterschiedlich. Doch es gibt Vorteile und Nachteile, bei beiden. Jeder sollte so erziehen wie er denkt das es richtig ist. Ob streng und liebevoll, oder eher locker ohne viele Regeln, bleibt jedem selbst überlassen.

  2. #22

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    Gut möglich. Ich denke schon, dass die Erziehung früher gewisse Vorteile hat.

  3. #23

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    "Früher war alles besser" hm?

    Ich bin nicht der Überzeugung, dass die Erziehung früher besser war. Sie musste sich nur anderen Gegebenheiten und Umständen anpassen und hatte es natürlich auch mit anderen Charaktären zu tun, die zum Teil nur sehr wenig mit der Wohlstandsgesellschaft von heute gemein haben. Man muss immer versuchen mit der Zeit zu gehen. Vor 15 Jahren war es - und das ist heute noch viel wichtiger - für Eltern kaum möglich, die Aktivitäten ihrer Kinder im Internet zu überwachen. Heute drückst du dem Kind ein Smartphone in die Hand und läufst Gefahr, dass es sich evtl. ins nächste Unheil stürzt bzw. gestürzt wird (Cybermobbing).

    Es ist eben ein Kreislauf, der mit der jeder neuen technischen Entwicklung und dem gesellschaftlichen Fortschritt neue Züge nimmt und die Eltern dazu zwingt sich weiter offen für neue Trends zu zeigen, um die Kontrolle über ihr Kind zu behalten. Manche schaffen es, viele eben nicht. Und das führt zu Frustration. Insofern hat alles irgendwo immer einen Grund - eine schlechtere allgemeine Erziehung gibt es per se heute nicht.

  4. #24
    Avatar von Piccola
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    Hallo zusammen,

    das ist eine sehr interessante Frage, über die ich selbst als Erziehungswissenschaftlerin und Mutter zweier Kinder natürlich auch schon sehr viel nachgedacht habe. Grundsätzlich finde ich es völlig natürlich, dass unterschiedliche Eltern auch unterschiedliche Erziehungsmodelle verfolgen, wobein einige dies vielleicht psychologischer angehen und andere intuitiver, einige autoriräe und andere eben weniger autoritär. Was davon richtig und was falsch ist, könnte und wollte ich jetzt gar nicht festlegen. Wie viele andere, die in diesem Thread bereits gepostet haben, glaube ich, dass gerade in dieser Vielfalt der Stile, Konzepte und Persönlichkeitsstrukturen der entscheidende Unterschied zwischen der heutigen Kindererziehung und der unserer Eltern- und Großelterngeneration liegt. Heute gibt es weniger Dogmata, weniger Konventionen, dafür allerdings wesentlich mehr unterschiedliche und oft auch kontroverse Theorien zum Thema Erziehung.
    Für welches Modell man sich entscheidet und wie strikt man dies durchzieht, sollte meiner Ansicht nach jedes Elternteil bzw. beide zusammen individuell entscheiden. Das wichtigste ist meiner Meinung nach, die Eigenheiten des Kindes aufmerksam zu betrachten und sich erzieherisch darauf einzulassen, wie es tickt. Unser Jüngster bspw. war schon immer ein sehr verträumtes, introvertiertes Kind, das beim ersten Kontakt mit neuen Situationen erstmal sehr zurückhaltend und ängstlich ist. Wir versuchen, ihn zu ermutigen, über seinen Schatten zu springen und immer mal wieder neues auszuprobieren, würden ihn aber niemals nötigen wie sein Bruder auf dem Fußballfeld rumzuspringen und jeden Tag Freunde zu treffen, weil er sich eben einfach nicht so viel daraus macht. Das ist oft auch eine Frage der Akzeptanz; mir fiel das anfangs recht schwer, weil ich auch eher extrovertiert und neugierig bin. Mittlerweile haben wir aber über das gemeinsame Lesen von Büchern einen tollen Draht zueinander gefunden, was unserer Beziehung sehr gut tut. Wenn man seinen Kindern die ihnen gebührende Aufmerksamkeit widmet, ohne sich ausschließlich auf sie zu konzentieren, dann sind sie viel selbstsicherer und machen grundsätzlich weniger Unsinn, glaube ich.

    Allerdings kann ich nicht behaupten, dass wir keine kleinen "Sofahüpfer" in unserem Freundes- und Bekanntenkreis hätten. Das finde ich auch sehr fragwürdig. Wenn mein Kind respektlos mit den Dingen anderer umgeht, dann muss ich doch Verantwortung übernehmen und einschreiten! Da merkt man dann leider tatsächlich, dass die entsprechenden Kinder wohl für solche Dinge nicht ausreichend sensibilisiert wurden.

    Liebe Grüße!

  5. #25

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    Ich finde nicht, dass die Erziehung früher grundsätzlich besser war. Es gibt aber einige Punkte, bei denen es auf jeden Fall so war. Gerade auf Bereiche, wie Ethik und sozialen Umgang wurde, so scheint es mir früher mehr wert gelegt. Die Kinder hatten deutlich mehr Respekt vor älteren Menschen. Auf der anderen Seite gab es aber doch oftmals eine große Kluft zwischen den Eltern und ihren Kindern. Das finde ich persönlich auch nicht so schön.

  6. #26

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    Ich schließe mich der Antwort von Maracuja an. Sehe ich absolut genauso. Ich würde jedoch einschätzen, dass die Erziehung heute weitaus schwieriger ist als früher, da es oft an Zeit fehlt.

  7. #27
    Avatar von Jeannye
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    des denke kann man so nicht sagen ob sie früher besser war liegt
    ja auch teilweise an den eltern
    also ist meine meinung
    Nicht das schöne Ziel ist der Weg, sondern der schöne Weg ist das Ziel.

  8. #28

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    Zitat Zitat von christin@ Beitrag anzeigen
    Das ist wirklich ein schönes Kompliment, das Ihre Kinder da bekommen haben! Leider ist das ja heute oft nicht mehr an der Tagesordnung, dass Kinder ganz "normale" Kinder sein dürfen, oder doch?
    Leider sehr oft nicht mehr, die haben mehr Programm als so mancher Erwachsener!

  9. #29
    Avatar von tellma
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    Das hängt doch alles von den Eltern ab, ich werde so meinen kleinen erziehen (fast so!) wie es meine mit mir gemacht haben. Mal sehn ob es klappt.

  10. #30

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    Aus meiner Sicht war die Erziehung früher einfacher für die Erwachsenen,weil die ganze Macht in deren Händen lag und sie sich körperlicher Gewalt oder anderen üblen Methoden 'Siege' verschafffen konnten.Die Kinder waren ausgeliefert.

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