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Thema: Der entsorgte Vater

  1. #1

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    Standard Der entsorgte Vater

    Neulich war Herr Wolfsperger bei Markus Lanz, von dem der Film " Der entsorgte Vater" ist (https://de.wikipedia.org/wiki/Der_entsorgte_Vater)

    Vielleicht interessant für den einen oder anderen Vater hier....
    Der Beitrag bei Lanz ist ja möglicherweise auch noch in der mediathek zu finden....
    Nicht das Älterwerden sollte man fürchten, sondern das man verlernt Kind zu bleiben.(T.Möginger)

  2. #2
    Avatar von Lessy
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    Spannendes Thema.

    Den Film kann ich jedem nur empfehlen.
    Im Bemühen, die angeborene Lebenslust ihrer Kinder abzutöten, entwickeln viele Eltern eine erschreckende Effizienz.
    - Stephan Sarek -

  3. #3
    Avatar von Piccola
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    Hallo ihr Lieben,

    die Threaderöffnung ist ja nun schon eine Weile her, aber ich finde das Thema sehr interessant, weshalb ich einfach trotzdem mal aus meiner Erfahrungskiste berichte. Vielleicht hat ja der/ die ein oder andere von euch doch noch Lust, etwas dazu zu schrieben. Den Film habe ich damals auch gesehen, wenn ich mich recht entsinne aber nicht bis ganz zum Ende.

    Der Film geht ja von einem Kontaktverbot durch die Mutter gegen den Vater aus, was in einigen Fällen (etwa bei gewalttätigen Elternteilen u.ä.) zwar durchaus notwendig sein kann, häufig jedoch auch auf die verletzten, egozentrischen Gefühle des Elternteils mit dem Sorgerecht zurückgeht. Das ist nicht nur dem Vater gegenüber unfair, sondern auch den Kindern! Ich finde die Vater-Kind-Beziehung wird heute jedoch auch in den meisten "intakten" Familien oft ebenfalls sträflich vernachlässigt. Sowohl für Jungen als auch für Mädchen ist es extrem wichtig einen Vater als Identifikations- und Gegenfigur zu haben, genauso wie eben auch eine Mutter. Scheidungskinder haben es ja nicht umsonst schwerer als andere, immerhin haben sie nie erlebt, wie ein Paar sich als harmonische, dynamische Einheit gibt, was später - das weiß ich auch eigener Erfahrung - je nach Funktionalität der gesamten Familie als System zu kleinen bis stark ausgeprägten Defiziten im Bereich der Bindungs- und Kommunikationsfähigkeit führen kann. Zudem ist es auch für geschiedene Mütter im Grunde unzumutbar, ohne Unterstützung ein oder sogar mehrere Kinder aufziehen zu müssen und mit ihren Sorgen und Ängsten am Ende des Tages ganz alleine dazustehen. Der Druck, den sie spürt, wird sich sicher nicht gerade positiv auf die Psyche der Kinder auswirken.

    Bei uns ist es übrigens so, dass mein Partner im Moment zu Hause quasi als Vollzeit-Vater bei den Kindern ist, während ich an meiner akademischen Karriere arbeite und ja jeweils die ersten zwei Jahre nach den Geburten zu hause geblieben bin. Wir sind beide der Überzeugung, dass dies eine faire und für die Kinder sehr vorteilhafte Aufteilung ist. Mein Freund hat zudem beruflich den Vorteil, Programmierer zu sein, das heißt, er kann auch immer wieder Aufträge annehmen und von zu Haus aus arbeiten, wenn ihm danach ist. Somit kann er immer noch seinen Beruf ausüben und trotzdem mehr Zeit mit den Kindern verbringen, was ich persönlich wahnsinnig wichtig finde. So haben die beiden Jungs eine enge Bindung an uns beide, nicht nur an mich und profitieren von unseren unterschiedlichen Persönlichkeits- und Erziehungsstilen.

    Wie läuft das denn bei euch anderen so? Würde mich sehr interessieren

    Viele Grüße!

  4. #4
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    Und wie ist es so ?

  5. #5

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    Standard Der entsorgte Vater

    Mein Mann hätte damals gern Elternzeit genommen als unsere Kinder klein waren,sein Arbeitgeber hätte die Zeit auch gewähren müssen,aber dann hätte er bei der nächsten Entlassungsrunde ganz oben auf der Liste gestanden.

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